By Magnus Kleditzsch on 4. Juli 2011
Inzwischen sitze ich im Flugzeug auf dem Weg zurück nach Deutschland. Nach zwei Monaten Berkeley musste ich von den gefühlt über hundert neuen Freunden schon wieder Abschied nehmen. Interessanterweise fühlt es sich gleichzeitig so an, als wäre ich nur drei Tage hier gewesen – die Freundschaften fühlen sich aber an, als wären sie über Jahre gewachsen. Meine Klausuren habe ich übrigens alle – trotz der relativen Benotung – sehr gut bestanden. Auf meinem Zeugnis wird aber nur ein “Pass” stehen. Schade.

“Friends for Life” wird hier immer wieder betont – und so sehe ich es auch. Meine Wohnung/mein Haus wird mein Leben lang für alle neuen Freunde aus der ganzen Welt offenstehen. Im Gegenzug brauche ich mir über Urlaube in den nächsten Jahren keinerlei Sorgen machen ;-)
Mit dem Abschluss meiner Masterarbeit wartet in Deutschland nun eine riesige Aufgabe auf mich, der ich mich gerne stelle. Bis Ende September bin ich offiziell Masterstudent.
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By Magnus Kleditzsch on 3. Juli 2011
Direkt neben Berkeley – in Emeryville – liegt nicht nur der Ikea der Wahl für viele San Francisconians, sondern auch PIXAR. Das Filmstudio ist für quasi alle Animationsblockbuster der letzten 15 Jahre verantwortlich, von Toy Story über Findet Nemo bis hin zu Cars. Und ganz nebenbei ist Steve Jobs Biographie sehr eng mit der von Pixar verbunden.
Für Normalsterbliche ist der Campus leider nicht zu betreten, auf einer der Fraternity-Parties konnte ich aber einen Pixarmitarbeiter kennenlernen und hatte somit Zugang – zumindest zu einigen Bereichen auf dem Campus. Aktuell wird hier an vier Filmen gearbeitet, von denen nur ein einziger angekündigt ist. Da wird einem schnell klar, wie viele Bereiche man gar nicht betreten darf. Aber lassen wir die Fotos sprechen:
Die Pixar-Studios waren wirklich ein einmaliges Erlebnis, von dem ich noch lange schwärmen werde. Sprecht mich also nie persönlich darauf an, ich höre mit dem Thema nicht mehr auf ;-)
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By Magnus Kleditzsch on 29. Juni 2011
1,2 Millionen Menschen pilgern jedes Jahr zur größten Schwul-Lesbischen Parade der Welt: Der San Francisco Pride. Dieses Event sollte man sich nicht entgehen lassen und auch ich war in diesem Jahr vor Ort. Ich bin überhaupt nicht in der Szene drin und weiß nicht, ob ich jemandem auf die Füße trete, aber: Stellt euch einen Christopher Street Day in Berlin vor – und verdreifacht ihn.
Neben der echt amerikanischen Parade wird quasi die komplette Innenstadt in eine Fußgängerzone mit teilweise skurrilen Ständen (Samenbank, Anti-Beschneidungsclub) und mehreren Bühnen mit Livemusik verwandelt. Sogar “One Republic” traten kostenlos auf. Die Stimmung, die Leute und überhaupt: Toll! Gerade im sonst so verklemmten Amerika hat dieses Erlebnis richtig Spaß gemacht.
Und ganz nebenbei gab es natürlich extrem viel nackte männliche wie weibliche Haut zu sehen.




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By Magnus Kleditzsch on 28. Juni 2011
Auf dem Rückweg von Reno haben wir uns das wunderbare Sacramento angeschaut – die Hauptstadt Kaliforniens, in der Arnold Schwarzenegger acht Jahre lang als Governeur tätig war.

Sacramento bietet mit “Old Sacramento” außerdem auch eine authentische Goldgräber-Wildweststadt für Touristen an. Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich dort ein echtes Steamboot mit riesiger Schaufel bewundern. Auch eine intakte Dampfeisenbahn und natürlich eine Menge Touristenkram gab es zu bestaunen.



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By Magnus Kleditzsch on 22. Juni 2011
Am vergangenen Wochenende habe ich mich ins “Las Vegas San Franciscos” (sic!) aufgemacht. Glücksspiel ist nämlich nur in Nevada und nicht in Kalifornien erlaubt. Las Vegas ist dummerweise über neun Stunden Autofahrt entfernt. Findige Investoren haben deswegen in der Kleinstadt Reno, direkt hinter der Grenze zu Nevada gelegen, ein Mini-Vegas aufgebaut. Immerhin nur drei Stunden entfernt.
Wie es im Leben so ist: Alles, was sich “Das X von Y” nennt ist in Wirklichkeit “Die langweilige Version von X”. So auch in Reno. Das Casino war ganz nett, aber das eigentliche Highlight war Lake Tahoe – ein Gebirgssee in der Nähe und Frauen wohl bekannt aus dem Film “Stadt der Engel”:

Fotos von Reno erspare ich mir (und euch).
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