Angekommen. Leben verbessert.

Uff. Nach achtundvierzig Stunden Berkeley, zwei Nächten im I-House, zwei offiziellen Empfängen und zwei gemütlichen Abenden mit einem Haufen neuer Freunde aus Deutschland, Dänemark, Holland, Kolumbien, Frankreich, Kanada, Finnland, Spanien und natürlich den USA kann man dann endlich sagen: Ich bin angekommen!

Wenn man nun zum wiederholten Mal über den riesigen Campus schlendert, die alten und hochmodernen aber immer pompös-beeindruckenden Gebäude links und rechts hinter sich lässt, dann fühlt man sich so, als wäre man schon seit Wochen hier. Zugegebenermaßen ist die Welt in Berkeley abseits des supersauberen, grünen und weitläufigen Campus doch eher karg und ungepflegt, aber man muss diesen wirklich nicht häufig verlassen.

Ich setze mich jetzt in die schöne, holzvertäfelte und antik wirkende (aber garantiert nicht antike) Library des International House und nehme mir meine Texte für das Seminar morgen vor. Zur zweiten Sitzung sind es nämlich direkt mal zwei dicke Kapitel, die gelesen und verstanden werden wollen.

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